Ausgabe Woche 36 / 2016

Schach ist spannend und macht Spass

Weiss beginnt, schwarz folgt sofort. Zug um Zug beinahe im Sekundentakt werden Bauer, Läufer, Springer in Position gebracht. Von Langeweile keine Spur, so schnell wird die Partie von Daniel Schneider und Pascal Knuchel gespielt. Natürlich ist das nicht immer so: Für diesen kleinen Showmatch haben die beiden einen Extrazacken drauf. Doch auch sonst spielen die zwei Mitglieder des Schachklubs Schötz selten bedächtig. Lange Denkpausen brauchen sie kaum, wenn sie an den wöchentlichen Vereinstreffen gegeneinander antreten. «Schach spielen soll Spass machen», sagt Daniel Schneider, «und stundenlang über dem nächsten Zug zu brüten, das ist das Gegenteil davon.» Am Ende gehe es wie in anderen Sportarten darum, den andern zu schlagen und als Sieger aus dem Wettkampf hervorzugehen. Pascal Knuchel und Daniel Schneider sind seit ihrer Jugend passionierte Schachspieler und seit Jahrzehnten im Schachklub (SK) Schötz dabei. «Mit Glück hat dieses Spiel gar nichts zu tun», sagen die beiden, «genau das ist das Faszinierende daran: Am Ende gewinnt der Bessere.» Beide haben berufsbedingt lange Pausen eingelegt und wechselten vor zwei, drei Jahren vom Passiv- zurück zum Aktivmitglied. Bei ihrer Rückkehr stellten sie fest: Nachwuchs ist im SK Schötz Mangelware. Das ist mit ein Grund, weshalb die beiden nun einen Kinder- und Jugendkurs lancieren, der am ersten September beginnt. In den fünf Lektionen können die Kids die Grundbegriffe des Spiels kennenlernen. mehr