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In der aktuellen Ausgabe vom 18. Mai
Schüler werden zu Steinzeitmenschen
«Wir befinden uns hier auf einer Moräne, dem typischen Siedlungsgebiet der Alt-Steinzeitmenschen», erklärt Kantonsarchäologe Ebbe Nielsen. Genau hier, wo vor vielen tausend Jahren die ersten Menschen lebten, wurden wieder Zelte aufgeschlagen. «Felle wie damals konnten wir zwar nicht verwenden», stellt Projektleiter Philipp Christen klar. «Trotzdem versuchen wir alles so authentisch wie möglich zu halten.» Betrieben wird der Aufwand mit Zelten, steinzeitlichen Werkzeugen und Essen für die Schülerschaft. Bis 2016 sollen bis zu 112 Schulklassen (pro Jahr 28) in Egolzwil und Wauwil die Anfänge der Menschheit während jeweils zwei Tagen hautnah erleben und somit selber einen Einblick in die damalige Zeit erhalten.
In Egolzwil, nahe dem Hof der Familie Lehni, tauchen die Lernenden zunächst in die Altsteinzeit ein. Nach dem Übernachten in den Zelten folgt der Umzug zur Pfahlbausiedlung auf Wauwiler Boden. Dort wird die Jungsteinzeit nachgelebt. So wird unter anderem wie damals gewoben oder an einem Einbaum-Boot gearbeitet. Eine anstrengende Sache, wie die Egolzwiler Schüler feststellen mussten. Sie durften vergangenen Montag und Dienstag als Erste die Zelte und Hütten testen. Ein Höhepunkt für alle bei der Medieninformation anwesenden Beteiligten. Für die Pilotklasse wie auch für die Verantwortlichen der Albert-Köchlin-Stiftung, von ur.kultour und der Kantonsarchäologie sowie für die Gemeinderäte der beiden Dörfer.
Text: Philipp Indermühle, Foto: Andrea Bossart
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98 weitere Wohnungen sind am Entstehen Das Gebiet unterhalb der Johanniterkommende gleicht immer mehr einer einzigen grossen Baustelle. Ende April ist in Reiden Mitte eine weitere dazu gekommen. Gleichzeitig ist es das grösste Projekt mit einem Investitionsvolumen von 32 Mio. Franken. 98 Wohnungen, verteilt auf vier Mehrfamilienhäuser, sollen bereits ab dem 15. September 2013 bezugsbereit sein.
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Auch Egolzwil ist nun eine Energiestadt Egolzwil ist die zweite Gemeinde im OW-Gebiet, die sich Energiestadt nennen darf. Diesen Samstag erfolgt in der Strafanstalt Wauwilermoos die offizielle Übergabe des Labels. Für die nachweisbaren und vorbildlichen Resultate in der kommunalen Energiepolitik hat die Stiftung «energie schweiz» die Gemeinde am 20. März als Energiestadt ausgezeichnet. Auch eine kleine Gemeinde kann mit Engagement und Freude am Thema einiges im Energiebereich bewirken, wie das gute Resultat von Egolzwil im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens belegt hat. mehr
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